Besuch der Spöttl-Krippe im Stadtmuseum - Eine mechanische Krippe erzählt die Weihnachtsgeschichte

Die Kinder der 1. und 2. Klassen besuchten das Stadtmuseum Marktoberdorf. Dort gibt es die berühmte "Spöttl-Krippe" aus Fechsen zu besichtigen.

Gebaut wurde sie von Theodor Spöttl, Landwirt aus Fechsen bei Leuterschach. 1894 begann er mit dem Krippenbau. Er gestaltete die Landschaft aus heimischem Tuffstein und stellte zunächst die Geburtsszene, die Herbergssuche und die Flucht nach Ägypten dar. Das war ihm aber noch lange nicht genug und so baute er in über 50 Jahren immer neue Elemente aus dem Lukas-Evangelium in die Krippe ein. Diese Szenen stattete er im Laufe der Zeit mit 80 beweglichen Figuren aus.

 

 

Mit viel Liebe wird das mechanische Wunderwerk immer wieder zum Laufen gebracht.

 

Seit 2005 ist es Aufgabe des Heimatvereins, dafür zu sorgen, dass dieses technische Wunderwerk immer in der Adventszeit von zahlreichen Besuchern im Museum bestaunt werden kann. Ein Team um Gustav Kleinemeyer und Herbert Leonhart bemüht sich nun darum, die in die Jahre gekommene Mechanik in Schuss zu halten.

                                                                                                                                                 Herbert Leonhart erklärte den staunenden Schülern die Krippe.

80 Figuren bewegen sich – wie von Geisterhand - in liebevoll inszenierter Landschaft. Oben sieht man den Stall von Bethlehem, mit Ochs und Esel, den Zug der Heiligen Drei Könige. Unter dem offen sichtbaren Geschehen verbirgt sich ein wahres Wunderwerk an Gummizügen, Kurbeln und Rädern.

                                                                                                                                            Die Kinder gestalteten ein Plakat zu Weihnachten.